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Inzucht bei Rotwild in Rheinland-Pfalz


Aktuell wird in wildbiologischen und jagdpolitischen Kreisen stark das Thema der genetischen Verarmung unserer Rotwildbestände in Deutschland diskutiert.

Sicher gibt es durch Verinselung sehr kleiner Populationen und der Zerschneidung unserer Landschaft durch Wanderhindernisse Anzeichen dazu, über die man sich Gedanken machen sollte.

Hier bei uns in Rheinland-Pfalz ist diese Sorge absolut unbegründet und kein Thema in der Betrachtung dieser Thematik:


140224 Rotwildgenotypisierung
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Ebenso wird v.a. in den Hegegemeinschaften die Ansicht vertreten, dass diese durch die Abschussplanung dafür Sorge zu tragen hat, dass das Alters- und Geschlechterverhältnis zu Gunsten der Population in einem natürlichen Verhältnis gewahrt bleibt. Wie gefährlich diese Sichtweise ist, kann man hier nachlesen:


ENFLUSS DER BEJAGUNG AUF DAS ROTWILD AUS GENETISCER SICHT
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Wir selbst sehen das ehr ähnlich wie beim Rehwild: Wenn man die Wildarten ohne menschlich gemachte Selektionskriterien bejagt und alle Geschlechter sowie Altersklassen gleichermaßen bejagt wie sie von Natur aus vorkommen, dann erhält man automatisch eine wie von Natur aus vorkommende Population (man erlegt von dem viel, von dem viel da ist). Natürlich beim Rotwild in den Revieren nicht gleichermaßen verteilt, da es großräumiger lebt. Aber auf der Fläche einer Hegegemeinschaft betrachtet schon. Hier stehen jedoch Revieregoismen dieser Sichtweise entgegen.

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