• Uli Osterheld

Reduzierung von überhöhten Wildbeständen als Projekt - erfolgreich abgeschlossen.



Da immer wieder die Frage kommt, was wir denn so machen, möchte ich euch einen weiteren kleinen Einblick in unsere jagdlichen Tätigkeiten geben

Ende letzten Monats haben wir eine Bewegungsjagd in einem Revier im östlichen Hunsrück durchgeführt. Die 700 ha Waldrevier sind ein privater Eigenjagdbezirk, welcher von Schmitz Waldwirtschaft bewirtschaftet wird. In die Planung und Umsetzung fließt das jagdliche Know-How von JAGDKONZEPT ein.


Bei der revierübergreifenden Jagd im Rotwildkerngebiet wurden am Jagdtag 2 Treiben à 75 Personen ausgerichtet. Um alle Corona-Bestimmungen bei solchen Gruppengrößen einzuhalten, bedurfte es natürlich einem ausgeklügelten Konzept. Da wir in diesem Jahr bereits mehrere Jagden nach den aktuell


en Bedingungen ausgerichtet haben, lag der Feinschliff primär in der Optimierung auf die örtlichen Gegebenheiten.


Herausforderung war wieder einmal der anhaltende Nebel und die Beunruhigung des sehr deckungsreichen Revieres.


Am Ende des Jagdtages betrug die Strecke 50 Stück Schalenwild, aufgeteilt in 8 Stück Rotwild, 17 Sauen und 25 Rehe. Die Strecke entspricht beim Reh- und Rotwild unseren Erwartungen, beim Schwarzwild hätten wir mit mehr gerechnet.


Nach Einregulierung der deutlich überhöhten Wildbestände seit 2017 jagen wir nunmehr dort in einem Verhältnis der Balance zwischen Lebensraum, Wildart und den schutzwürdigen Bedürfnissen des Grundeigentümers.

Die aktuelle forstbehördliche Stellungnahme des Forstamtes zu Schäl- und Verbissschäden im Hinblick auf die Erreichung der waldbaulichen Betriebsziele wurde gerade fertiggestellt und zeigt, dass wir nun bei allen (!) relevanten Haupt- und Nebenbaumarten (!) eine Schäl- und Verbissquote von 0% erreichen konnten.


Und das innerhalb von 3 Jahren!


Damit möchten wir allen Mut machen, das Thema jagdlich professionell anzugehen, den Mut nicht zu verlieren und im Zweifelsfall unsere Beratung in Anspruch zu nehmen.

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